Hoffnung? Ist das nicht einfach ein schöner Begriff für Ausweglosigkeit? Nein, sagt Dr. Petrausch, die Hoffnung sei ein wesentlicher Bestandteil des Krankheitsprozesses.« Es ist nicht ihre Aufgabe, mir die Hoffnung zu nehmen», sagte ihm mal eine alte Dame. Und manchmal komme tatsächlich alles gut. Dann feiere man aber nicht. «Dann wird man still und demütig.»
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Irene Burgers Begeisterung für die Möglichkeit, in den Menschen hineinzusehen, entdeckte sie als junge Ärztin in einem Spital auf Haiti, wo es zwar ein Ultraschallgerät gab, aber niemanden, der es richtig bedienen kann. So wurde sie zur Spezialistin.
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Menschen können sehr gut über Sex reden – bloss nicht über ihren eigenen. Da fehlen ihnen manchmal buchstäblich die Worte, wie die Gynäkologin Eliane Sarasin immer wieder festgestellt hat. Vor allem, wenn der Körper einer Frau nach einer Brustkrebsoperation anders aussieht.
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Wie gestaltet sich Onkologie während einer Pandemie? Prof. Mathias Schmid vom Zürcher Triemli-Spital erzählt von der Einsamkeit seiner Patienten und Patientinnen, die während einer langwierigen Behandlung wochenlang keine Angehörige empfangen durften, von den emotionalen Szenen, die sich beim Eintritt ins Spital abspielten, und von den Nöten seiner eigenen Leute, deren Beziehungskompetenz noch stärker gefordert ist.
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